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Herzlich Willkommen auf meiner Website!

Ich freue mich, dass Sie hier sind. Schauen Sie sich in Ruhe um, lassen Sie sich Zeit. Ich stehe Ihnen gern bei Fragen und Wünschen zur Seite.

Mein Name ist Anke Keuter. Ich wurde 1983 geboren und bin in Haren (Ems) aufgewachsen. Also eine waschechte Emsländerin. Von 2004-2008 habe ich mein Studium an der Fachhochschule für Kunsttherapie in Nürtingen (Baden-Württemberg) absolviert und danach eine Zeit lang in Dresden gelebt, bis ich 2009 eine Stelle zur Kunsttherapeutin am St. Vinzenz Hospital in Haselünne antrat (heute Niels-Stensen-Klinik). Ich gestehe, nach meiner Ausbildung habe ich das Studium als Garantie dafür gesehen, nie wieder ins Emsland zurück zu müssen 😉 Doch es kam alles anders und mittlerweile bin ich sehr froh darüber. Am St. Vinzenz Hospital hatte ich die Gelegenheit, über 700 Menschen kunsttherapeutisch zu begleiten. Während dieser Zeit habe ich unglaublich viel gelernt; über Menschen in Krisensituationen, über die Abläufe in psychiatrischen Kliniken, über Potenziale und Grenzen bei der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und, was nun letztlich auch Inhalt des Angebots meiner Praxis sein wird, über die große Bedeutung der Psychohygiene und der Resilienz.

2013 lernte ich die Filmregisseurin Andrea Rothenburg kennen. 2015 gründeten wir den gemeinnützigen Verein Psychiatrie in Bewegung e.V., der sich für die Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen einsetzt. Darüber hinaus engagieren wir uns für Kinder von psychisch erkrankten Eltern. Am 3. Oktober 2016 veranstalteten ich und einige engagierte KollegInnen am St. Vinzenz-Hospital einen besonderen Tag der offenen Tür, den "Sendung mit der Maus Türöffnertag". Dieser wurde 2011 von der Sendung mit der Maus ins Leben gerufen und erfreut sich besonderer Beliebtheit. Unser Türöffnertag war ein voller Erfolg! Es folgte eine Zeit der beruflichen Neuorientierung. Am 15.7.2020 eröffnete ich meine Praxis für Kunsttherapie und Beratung in Haselünne.

Buddha

Mein Versprechen an Sie

Ich lege großen Wert auf Echtheit und Wertschätzung.
Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte. Jede ist es wert gehört zu werden.
Jeder Mensch hat eigene Fragen ans Leben.
Auf diese Bedürfnisse gehe ich ein.

Ich halte meine Augen und Ohren immer offen für neue Anregungen und hilfreiche Methoden. Ich vermittele meinen KundInnen Vertrauen in die eigene Kreativität.

Was ist eigentlich Kreativität?

Dieser Frage gehe ich immer wieder gern nach. Ich versuche dieses Wissen und vor allem die Neugierde auf die Antwort auf diese Frage weiterzuvermitteln. Das tue ich am liebsten in Fortbildungen und kleinen Kursangeboten, insbesondere für pädagogische Fachkräfte und Menschen in Pflegeberufen. Auch Unternehmen können von der Auseinandersetzung mit dem Thema Kreativität profitieren.

Was biete ich?

Individuelle Begleitung. Ich lege großen Wert darauf, vor allem auf Ihre Fähigkeiten zu schauen. Ich arbeite mit Ihren Ressourcen, Ihren Erfahrungen und ihren eigenen Ideen. Als Ressourcen wird die eigene innere Quelle an positiven Eigenschaften, Kompetenzen und Erfahrungen bezeichnet, aus der Sie schöpfen können. Wenn Sie das Gefühl haben, dass diese Quelle dringend wieder einen Zulauf braucht, sind Sie bei mir genau richtig.

Buddha

Zeit für Ihr Anliegen.

Wenn es um die Auseinandersetzung mit einem Problem und einer schwierigen Lebenssituation geht, ist nichts wichtiger, als genügend Zeit und Ruhe dafür zu haben. Wenn Sie den Eindruck haben, nur noch durchs Leben zu hetzen, sollten Sie in meiner Praxis anhalten, um aufzutanken und wieder zur Ruhe zu kommen.

Kreative Lösungsansätze.

Steht eine wichtige Entscheidung an, und Sie wünschen einen Perspektivwechsel?
Haben Sie den Eindruck, Ihr Kind braucht mehr Selbstbewußtsein?
Möchten Sie Ihr Team stärken?
Ich stehe Ihnen mit vielen kreativen Methoden kompetent zur Seite.

Reiches Angebot an künstlerischen Materialien.

Nicht jedes Anliegen läßt sich nur mit einem Bleistift darstellen. Damit das entsprechende Material für Ihr Bedürfnis finden, bite ich unterschiedliche Techniken an. Diese sind leicht anzuwenden. Ich stelle Ihnen außerdem hochwertige Medien zur Verfügung. Sie sind es wert.

Humor.

Humor ist eine hilfreiche Herangehensweise an schwierige Themen. Aber bitte denken Sie jetzt nicht, dass ich Sie mit Ihrem Anliegen nicht ernst nehme. Im Gegenteil! Humor kann Ihnen Leichtigkeit vermitteln und läßt Sie die Dinge anders wahrnehmen.

Kooperationen

Kunstschule Koppelschleuse

Seit 2016 arbeite ich an der Kunstschule als Dozentin. Mein Bereich ist das Offene Atelier. Für mich liegt die Kunstschule Koppelschleuse am schönsten Ort in Meppen. Nur wenige Meter von der Hase entfernt, umgeben von alten Bäumen, finden die Kurse für die KunstschülerInnen in historischen Gebäuden statt. Entlang eines kleinen Kanals,der den Dortmund-Ems-Kanal mit der Hase verbindet, kann man wunderbar spazieren gehen und unterwegs einen Abstecher zum Garten des Kneipp-Vereins machen, wo es Kneippbecken, einen Barfußpfad und einen wunderbaren Kräutergarten gibt. Dort verweile ich sehr gern. Neben der Kunstschule befindet sich das Café Koppelschleuse, das vom Vitus-Werk betrieben wird. Dort gibt es leckeren, selbst gebackenen Kuchen und sehr guten Kaffee.

Die Kurse der Kunstschule selbst finden in der alten Remise statt; einem Fachwerkgebäude. Die Atmosphäre ist sehr inspirierend.

Bevor man das Gebäude betritt, heißen die BesucherInnen schon kleine Kunstwerke herzlich Willkommen. Und lauert man durch die Fenster, kann man wunderbare Skulpturen der dort arbeitenden Bildhauer bestaunen.

Die Räume bieten alles, was das große und kleine Künstlerherz begehrt. Neben den klassischen Werkzeugen wie Pinsel und Farben werden Naturmaterialien, Ton, Stoffe, Verpackunge und vieles anderes zu Kunstwerken verarbeitet.

Bisher war das Offene Atelier so konzipiert, dass eine Teilnahme ohne Anmeldung möglich war. Doch die Beschränkungen zu Covid-19 zwingen die Kunstschule leider dazu, aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten die Teilnahme erst nach vorheriger Anmeldung zuzulassen (Stand Juli 2020). Ich liebe die Prozesse, die durch die gegenseitige Inspiration passieren. Manche TeilnehmerInnen kommen und möchten ein Material erst einmal ausprobieren, andere brauchen bei einer Idee Hilfe zur Umsetzung und andere möchten einfach ungebunden, immer mal wieder kleine Werke schaffen. Besonders Kinder jeden Alters sind hier lebendig und fühlen sich frei "Ich darf machen, was ich will!" So ganz stimmt das nicht, aber zumindest was die künstlerische Idee und deren Umsetzung angeht, sollen so wenig Grenzen wie möglich bestehen. Jede/r wählt ein eigenes Material und dann geht es zwei Stunden ans Werk. TeilnehmerInnen von 4 bis 120 Jahren sind herzlich Willkommen.

Leistungen

Ich biete psychologische Beratung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Krisensituationen und verschiedenen Lebensfragen. Mein großer Erfahrungsschatz und mein kunsttherapeutisches Know-How sorgen dafür, dass Sie sich kompetent begleitet fühlen. Bei Lernblockaden, Überlastung, Trauer, Verlust eines Sternenkindes, Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz, Selbstzweifeln und Beziehungskonflikten sind Sie bei mir richtig. Familien, in denen ein Elternteil psychisch erkrankt ist, berate ich zu verschiedenen Frage in ihrer Situation. Wenn Sie sich mit solchen Fragen beschäftigen: Wie gehe ich meinem Kind gegenüber mit meiner Erkrankung um?, Wie wirkt sich die Erkrankung auf die Familie aus?, Wo kann ich mir weitere Unterstützung holen? helfe ich Ihnen gern weiter. Ich biete Ihnen/Ihrem Kind einen geschützten Raum, in dem Sie sich Zeit und Ruhe für sich selbst nehmen können.

Meine vielfältigen kunsttherapeutischen Methoden ermöglichen auf einem kreativen Weg stimmige Lösungen für Ihre Situation zu finden. Dazu werden wir Ihre ganz eigenen Kraftquellen und Fähigkeiten (wieder)finden und stärken.

Sie benötigen kein künstlerisches Talent!

Im kunsttherapeutischen Prozess schauen wir auf Ihre Entwicklung, Ihre Ressourcen und Ihre ganz eigenen Lösungsansätze. Das, was Sie gestalten, wird nicht interpretiert oder analysiert. Für neue KundInnen findet ein einmaliges Erstgespräch statt. Das ist wichtig, um sich kennen zu lernen, die Modalitäten zu klären und Ziele zu vereinbaren. Dieses Gespräch dauert ca. 30-45 Minuten.


Dauer pro kunsttherapeutische Einheit: 60 oder 90 min
Sie wünschen einen Termin?
Kontaktieren Sie mich gern!

Fortbildungen für Menschen in pädagogischen und helfenden Berufen (ErzieherInnen, AltenpflegerInnen, Gesundheits- und KrankenpflegerInnen)

ErzieherInnen und AltenpflegerInnen gehören zu den Berufsgruppen, die am stärksten von Überlastung und Überforderung gefährdet und betroffen sind. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung im pädagogischen Bereich absolviert. Dort habe ich mich bereits mit den Fragen befasst, wie sich ErzieherInnen besser gegen berufliche Belastungen abgrenzen können. Als klinische Kunsttherapeutin habe ich mit vielen betroffenen Menschen gearbeitet und daraus Ansätze für einen besseren Umgang mit Belastungen im beruflichen Alltag entwickelt. In meinen Fortbildungen mache ich Sie unter anderem vertraut mit den Begriffen "Psychohygiene" und "Resilienz" und deren Wirksamkeit in Ihrem beruflichen Alltag. Ich erarbeite mit Ihnen konkrete Strategien, um Überlastungen vorzubeugen, sowohl individuell als auch für das gesamte Team.

Gerade die vergangenen Monate waren durch Covid-19 extrem für viele Einrichtungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Kraft zu tanken und sich selbst zu stärken.

Gern besuche ich Sie und Ihr Team in Ihrer Einrichtung.
Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Angebot.

Projekte für Schulen und Kindergärten

Mein besonderes Anliegen ist es, Kinder im Vorschulalter, sowie Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer emotionalen Kompetenz zu stärken. In der Schule fehlt oft der Blick für die emotionale Situation von Lernenden. Das ist nur sehr selten auf mangelndes Interesse von Lehrerinnen und Lehrern zurückzuführen, sondern auf volle Lehrpläne, Unterbesetzung, größer werdende Klassen und sich verändernde gesellschaftliche Strukturen, was einen höheren Bedarf an seelischer Unterstützung zur Folge hat. Gerade in diesem Jahr 2020 gab es durch die Einschränkungen durch Covid-19 erhebliche Schwierigkeiten für Kinder und Jugendliche, die sich auch auf die psychische Gesundheit ausgewirkt haben. Ich biete Projekttage und kunsttherapeutische Angebote in Schulen und Kindertageseinrichtungen zu den Themen

  • Gefühlswahrnehmung
  • Emotionale Kompetenz
  • Selbstwertstärkung
  • Umgang mit Mobbing an Schulen (No Blame Approach)

Antistigma

„Neben der Spur- von der Depression aus der Bahn geworfen“ Ein Film von Andrea Rothenburg

Es könnten die besten Jahre sein, doch die Depressionen haben Hanna, Kati, Martin, Popey und Sascha aus der Bahn geworfen. Sie werden mit Fragen des Lebens konfrontiert und stellen sich den Herausforderungen, um ihre individuellen Wege aus der Depression zu finden. Kann man als depressionserfahrene, junge Frau eigentlich Kinder bekommen? Darf ich aus meiner Ehe ausbrechen, um einen neuen Weg zu gehen? Werde ich meine Depression durch Aktivität und Bewegung hinter mir lassen können? Schaffe ich es, trotz meiner Erkrankung, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen? Werde ich jemals eine Partnerin für das Leben finden und das Gefühl meiner Einsamkeit wieder los? Welche Strategien wirken, um die Depressionen zu überwinden oder zumindest besser damit zu leben? Der Film gibt realistische, berührende Einblicke in das Leben der Protagonisten, die den Zuschauern Mut machen und Vorurteile ausräumen.

Hanna wünscht sich Kinder. Sie weiß aber auch, dass sie Medikamente nehmen muss, um ihre Depression im Griff zu behalten. Popeye hat schon sehr als Kind mit sich gehadert hat. Er berichtet, dass er vor allem wegen seiner Größe von Mitmenschen geschnitten wurde. Aus dem „Ausprobieren“ von Drogen und Alkohol entwickelte sich schließlich eine Sucht. Kati wirkt sehr sportlich. In ihren Depressionen spielt die Beziehung zu ihren Lebenspartnern eine große Rolle. Zudem hat sie ein Kind verloren. Sie hatte große Angst davor, nicht geliebt zu werden. So musste sie einige Male schmerzlich erleben, dass die Kontrolle über das eigene Leben Grenzen hat. Sascha hat schon einiges im Leben auf die Beine gestellt; er hatte eine kleine Familie, einen Beruf, war sogar selbstständig. Doch seine Depressionen bremsten ihn aus und er musste von vorn beginnen. Martin war bei der Polizei. Dort hat er den Dienst quittiert, denn er hatte während seiner Depressionen Suizidgedanken und sah eine große Gefahr darin, Waffen um sich zu haben. Für ihn ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu betreiben, sich stark zu machen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Er engagiert sich darum in der Selbsthilfe, organisiert in Berlin den Markt und Lauf der seelischen Gesundheit.

Die Kamera und das offene, interessierte Ohr der Regisseurin begleiten diese Menschen über einen langen Zeitraum. Mutig, wie sie sich alle öffnen, wie sie Bilder aus ihrer Vergangenheit zeigen, wie sie von wirklich sehr schwierigen, dunklen Zeiten sprechen, aber auch über das, was geholfen hat, wo sie große Unterstützung haben und wie sie ihre Zukunft sehen. Es entsteht eine besondere Nähe zu jedem einzeln Protagonisten, die mitfühlen lässt. Jede/r darf so sein, wie sie/er ist. Da wird nicht bewertet, da darf sich der Zuschauer ein eigenes Bild machen. Und das ist so wichtig in Zeiten, in denen psychisch erkrankte Menschen durch die reißerische Berichterstattung oftmals potentielle Attentäter sind, vor denen die Gesellschaft Angst haben muss. Kati erwähnt den Vorfall des erweiterten Suizids des Germanwingspiloten, der sein Flugzeug mit über 100 Passagieren gegen eine Felswand lenkte und zerschellen ließ. Durch die Berichterstattung entstand bei ihr durchaus der Eindruck, man könne depressionserfahrenen Menschen nicht mehr über den Weg trauen. Und das ist nur einer von vielen anderen Fällen. Bei Andrea Rothenburg ist das anders. Sie macht sich, gemeinsam mit den Protagonisten, für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen stark. Sie können jede/n treffen. Ich möchte, dass viel mehr Menschen diese zugewandte Haltung gegenüber anderen Menschen zeigen. Es würde die Welt etwas friedlicher machen.

Nehmen Sie Kontakt auf

Email: info (at) kunsttherapie-emsland.de

Telefon: +49 (0) 151 28733501

Adresse: Hasestr. 27
49740 Haselünne